Das sind wir

Wenn ihr wissen möchtet wer wir sind uns unsere jeweiligen aktuellen Schwerpunkte, dann schaut euch doch mal hier um.

Bilder werden die Tage über noch ergänzt (sobald sie jeweils eintrudeln) und 2-3 Infos kommen auch noch dazu.

Lohnt sich also öfter mal reinzuschauen. 😉

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Aktueller Stand zum Praxissemester

Nach der Vollversammlung am 08. Dezember haben wir eure Anregungen aufgenommen und die Resolution zum Praxissemester überarbeitet. Die neue Fassung findet ihr diesem Beitrag angehängt.

Die überarbeitete Resolution haben wir an Vertreter_innen der ABL sowie die neue Unipräsidentin Frau Wolff gesendet. Von ihr bekamen wir nach kurzer Zeit die Rückmeldung, dass sie bereits mit Herrn Rauin in Kontakt sei und die Situation bezüglich des Praxissemesters in der kommenden Woche im Präsidium thematisiert werden soll. Zudem signalisierte Frau Wolff, dass es wohl für einige der angesprochenen Punkte eine Verbesserung oder Lösung geben wird. Wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und bleiben am Thema Praxissemester dran. Resolution Praxissemester

Wahlprogramm 2015

Wir sind die Gruppe „Deine Lehramtsfachschaft – Die Aktiven (Liste 2)“.  Wir vertreten euch seit der Etablierung einer Fachschaft für Lehramtsstudierende im Rat des L-Netz in verschiedensten Belangen.

Vielleicht habt ihr schon mitbekommen, dass im Januar die studentischen Wahlen stattfinden und werdet demnächst auch eure Briefwahlunterlagen bekommen.

Neben den Gruppen für das Studierendenparlament und eurer Fach-Fachschaft könnt ihr auch den Rat des L-Netz wählen.

Wir möchten euch an dieser Stelle darüber informieren, wofür wir uns im kommenden Jahr einsetzen möchten.

  • Das Praxissemester in der jetzigen Form lehnen wir ab. Stattdessen setzen wir und ein für…

    • … Transparenz und eine Veröffentlichung der Praxissemesterordnung.

    • … eine Optimierung der Studienverlaufspläne.

    • … zusätzliche Veranstaltungen in den jeweiligen Fächern.

    • … eine Verlängerung der Regelstudienzeit, damit die Finanzierung für Bafög-Empfänger_innen gesichert ist.

    • … eine Bezahlung des Praktikums.

    • … eine Flexiblisierung der Praktikumsregelungen.

Das Sammeln von Praxiserfahrungen während des Studiums ist sehr wichtig. Jedoch ist es unserer Meinung nach von Bedeutung, wie diese Erfahrungen gesammelt werden können. Die Einführung des Praxissemesters für alle L3-Studierenden, die ab diesem Wintersemester ihr Studium aufnehmen, schätzen wir in der derzeitigen Form als Verschlechterung ein. Aus diesem Grund setzen wir uns kurzfristig und längerfristig für Verbesserungen und Veränderungen ein.

Kurzfristig geht es darum, Transparenz einzufordern, das bedeutet, dass alle Betroffenen schnellstmöglich wissen müssen, was sie erwartet. Diese Forderung möchten wir gegenüber der ABL geltend machen. Zudem muss die Praxissemesterordnung endlich veröffentlicht werden.

Weiterhin möchten wir Lösungen finden, wie die Studienverlaufspläne optimiert werden können, sodass die größten Belastungen aufgefangen werden können. Damit einher geht die Forderung nach weiteren Veranstaltungen in den Fächern, damit zentrale Vorlesungen und Seminare jedes Semester angeboten werden können. Da eine Verlängerung der Regelstudienzeit für Studierende, die das Praxissemester absolvieren, absehbar ist, fordern eine Verlängerung der Regelstudienzeit, damit insbesondere für Bafög-Empfänger_innen eine Finanzierung über die gesamte, tatsächliche Studiendauer gewährleistet ist.

Da das Praxissemester mit hohen Präsenzzeiten verbunden ist, fordern wir eine Bezahlung des Praktikums, da dieses mit vielen Nebenjobs nicht vereinbar ist und die überwiegende Mehrheit der Lehramtsstudierende auf diese angewiesen ist.

Da jedoch selbst mit diesen kurzfristigen Lösungen Probleme bestehen bleiben, möchten wir uns langfristig dafür einsetzen, den jetzigen Gesetzesentwurf zu stoppen. Vielmehr wünschen wir uns eine Flexibilisierung der Praktikumsregelungen. Für alle Studierenden sollte eine festgelegte Stundenanzahl für Praktika festgelegt werden. Jede_r entscheidet dabei jedoch selbstständig, ob sie_er das Prakikum am Stück (Praxissemester), semesterbegleitend (z.B. 2 Tage die Woche über ein Jahr) oder in Form mehrerer Praktika in den Semesterferien absolvieren möchte.

  • Eine Filmreihe mit informativen Filmen zum Thema Bildung und Pädagogik

Im kommenden Jahr möchten wir eine Filmreihe auf die Beine stellen, bei der Filme gezeigt werden, die sich mit Bildung beschäftigen. Hierbei möchten wir sowohl dokumentarische Filme wie auch Spielfilme zeigen. Die Filme sollen kostenlos gezeigt werden und allen Interessierten offenstehen.

  • Den Aufbau einer Klausurensammlung im Lehramt

Wir sind gerade dabei eine Klausurensammlung für Lehramtsstudierende aufzubauen. Diese möchten wir euch in diesem Jahr zugänglich machen.

  • Eine Erhöhung der Wiederholungsversuche bei Prüfungen in den Lehramtsstudiengängen

Wir setzen uns in der ABL und im Senat dafür ein, dass Studierende im Lehramt Modulabschlussprüfungen häufiger wiederholen können und nicht nach dem zweiten Prüfungsversuch exmatrikuliert werden. Nach derzeitigem Stand ist es ziemlich wahrscheinlich, dass in den ersten Studienordnungen in diesem Jahr die Anzahl an Prüfungsversuchen erhöht wird.

  • Eine bessere Verzahnung der Fachschaftsangebote für Erstsemester mit den Angeboten der Lehramtsorientierungsveranstaltung zum Beispiel beim Ersti-Frühstück

Das Ersti-Frühstück hat sich als nette Form des Kennenlernens zu Studienbeginn etabliert. Daher möchten wir das Frühstück in die Lehramtsorientierungsveranstaltung der ABL (LOV) integrieren. Somit könnten die Stundenplantutor_innen der ABL zusätzlich als Beratungspersonen zur Verfügung stehen und die Reichweite des Ersti-Frühstücks durch die Bewerbung im Kontext der LOV erhöht werden.

  • Die Weiterführung der Autonomen Tutorien

Wir setzen uns dafür ein, dass die Autonomen Tutorien, die wir letztes Jahr eingeführt haben und das Lehrangebot in den Lehramtsstudiengängen bereichert, fortgeführt und ausgebaut werden.

  • Die Etablierung eines Stammtischs zum Austausch zwischen Studierenden und Ehemaligen (z.B. Referendar_innen)

Wir finden, dass mit dem Beginn des Referendariats ein großer Einschnitt verbunden ist. Im Referendariat entwickeln sich andere Zugangsweisen und Blickwinkel auf bestimmte Themen oder Fragen. Deswegen finden wir einen Austausch zwischen Studierenden und Referendar_innen auf fachlicher aber auch auf persönlicher Ebene interessant und würden diesen gerne in Form eines regelmäßgen lockeren Beisammenseins etablieren.

  • Für die Beibehaltung des Studiengangs Kunstpädagogik

Wir setzen uns dafür ein, dass der Studiengang Kunstpädagogik auch über das Jahr 2017 hinaus fortgeführt wird und dieser nicht mit der Räumung des derzeitigen Gebäudes in der Sophienstraße in Bockenheim eingestellt wird. Wir möchten, dass Lehramtsstudierende in Frankfurt auch weiterhin Kunst als Unterrichtsfach studieren können.

  • Für eine konstruktive und kritische Begleitung der (Reform-)Vorhaben der ABL in den Gremien.

  • Für eine neue Internetseite

Unsere aktuelle Internetseite ist etwas in die Jahre gekommen. Deshalb möchten wir sie im kommenden Jahr neu gestalten und zudem für die Anzeige auf Mobilgeräten (Handys, Tablets, …) optimieren. Außerdem soll die Seite inhaltlich ausgearbeitet werden, zum Beispiel mit Examens-FAQs und einer Zusammenstellung der verschiedenen universitären Angebote für Studierende.

Deine Lehramtsfachschaft – Die Aktiven ist landespolitisch mit anderen Lehramtsfachschaften vernetzt und wir versuchen auf diesem Wege, die Studierendeninteressen gegenüber der Landesregierung zu vertreten

  • …für die Beibehaltung des Staatsexamens als Studienabschluss und gegen die Einführung eines Bachelor-Master-Systems im Lehramtsstudium.

  • gegen Studiengebühren oder Verwaltungsbeiträge. Derzeit wird in Hessen ein Verwaltungsbeitrag in Höhe von 50 € pro Semester erhoben. Was mit diesem Geld passiert, wird gegenüber den Studierenden nicht öffentlich kommuniziert. Die Erhebung eines nicht-transparenten Verwaltungsbeitrags lehnen wir daher ab.

  • …für den Austausch mit der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), den Lehramtsfachschaften anderer Unis sowie anderen bildungspolitischen Initiativen und Gruppen durch langjährige Kontakte.

  • …für die Gleichbehandlung aller Lehramtsstudiengänge hinsichtlich der Dauer der Ausbildung und der Bezahlung. Die kürzere Ausbildungsdauer im L1- und L2-Studiengang ist der Argumentationsgrund, um eine geringere Bezahlung dieser Lehrämter zu rechtfertigen. Wir finden, dass alle Lehramtsstudiengänge unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen, diese in der Summe aber nicht gewichtet werden können, z.B. Gymnasiallehrer_in zu sein ist einfacher/schwerer als Grundschullehrer_in zu sein. Deswegen setzen wir uns für eine Angleichung der Studiendauer und eine Angleichung der Bezahlung aller Lehrer_innen ein, damit die Arbeit aller Lehrer_innen endlich die gleiche Wertschätzung erfährt.

Wir freuen uns über eure Stimme. Je höher die Wahlbeteiligung ist, desto besser können wir eure Interessen vertreten – vor der ABL, der Uni, dem Uni-Präsidium und dem Land.

Liste 2, Deine Lehramtsfachschaft – Die Aktiven

Jahresrückblick 2014

Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, ist es immer sinnvoll nochmal auf das zurückliegende Jahr zu blicken. Aus diesem Grund möchten wir euch nachfolgend vorstellen, mit was wir uns im Jahr 2014 schwerpunktmäßig beschäftigt haben und was wir erreichen konnten.

Bezüglich der Praxissemesterproblematik haben wir uns im September mit der zukünftigen Unipräsidentin Frau Wolff zusammengesetzt und ihr die Problematik am derzeitigen Gesetz zum Praxissemester aus unserer Sicht geschildert. Weiterhin haben wir die Einführung der Praxissemesterordnung im Leitungsgremium der Abteilung 2 der ABL begleitet. Somit konnten wir erreichen, dass die Modulabschlussprüfung in Form des Praktikumsberichts zweimal und nicht nur einmal wiederholt werden kann. Trotz weiterer Bedenken von unserer Seite wurde der Praxissemesterordnung in der betreffenden Sitzung jedoch mehrheitlich zugestimmt. Ausgehend von den vielen offenen Fragen und den offensichtlichen Problemen bei der Einführung des Modellversuchs Praxissemester haben wir uns entschieden, eine Vollversammlung ins Leben zu rufen, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen, eure Fragen und Probleme aufzunehmen und den Druck auf die zuständigen Behörden (ABL, Kultusministerium) zu erhöhen, um Lösungen für die offenen Fragen und Probleme finden zu können.

Im Frühjahr 2014 haben wir uns für eine Finanzierung für Autonome Tutorien im Lehramt eingesetzt. Autonome Tutorien gibt es bereits in vielen anderen Fachbereichen. Im Rahmen dieser Tutorien können Studierende für Studierende Veranstaltungen anbieten, die eine Beschäftigung mit Themen außerhalb des üblichen „Scheindrucks“ ermöglicht. Das besondere an den Autonomen Tutorien ist, dass diese Themen abdecken, die nicht durch das Vorlesungsverzeichnis abgedeckt werden. Im Sommersemester 2014 sowie im Wintersemester 2014/15 konnten somit sechs Autonome Tutorien angeboten werden, die Thematiken des Lehramtsstudiums aufgreifen.

Weiterhin haben wir letztes Jahr nach langer Durststrecke endlich wieder eine Lehramtsparty organisiert. Am 13. Juni konnten somit alle Partygäste, die der Einladung zu „Tante Trudes Tanzgetöse“ gefolgt sind, auf Beats der DJ’s A.T.5 und AKIS sowie den Lichtinstallationen vom Lichtbär abfeiern.

Außerdem haben wir im Jahr 2014 viele Angebote, die sich bereits etabliert haben, weitergeführt. Hier lassen sich das Lehramtsgrillen, die jedes Semester stattfindende Kneipentour, die Beratungsangebote für Erstsemester (Frühstück, Waffelberatung, Stundenplanberatung) sowie die Weihnachtsfeier nennen.

Zu Beginn des Wintersemesters haben wir eine Vorführung des Films „Alphabet“ für alle Erstis angeboten. Da das Angebot gut angekommen ist, möchten wir dieses Jahr eine Filmreihe, die sich mit Bildungsthematiken beschäftigt, ins Leben rufen.

Darüber hinaus standen und stehen wir euch jederzeit zur Verfügung, wenn ihr Probleme habt. Ihr könnt uns via Mail, Facebook oder persönlich kontaktieren und wir versuchen, eine Lösung zu finden oder euch zu helfen. Wenn nötig, vereinbaren wir mit euch immer gerne auch persönliche Beratungstermine.

Natürlich haben wir uns auch im Jahr 2014 in vielen Gremien der Universität hochschulpolitisch engagiert. Aus unserer Liste sitzen Vertreter_innen im Rat des L-Netz, dem Leitungsgremium der Abteilung II der ABL, der ABL-QSL-Komission, der Zentralen QSL-Komission, der Fachschaftenkonferenz (FSK) sowie im Projektrat des AStA.

Zudem haben wir uns im vergangenen Jahr mit den Lehramtsfachschaften in Gießen und Marburg sowie der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft vernetzt, wobei wir Schwerpunktmäßig die Einführung des Praxissemesters diskutierten.

Die Umstellung von den Grund- auf die Bildungswissenschaften haben wir von Beginn an kritisch und konstruktiv begleitet, egal, ob es um eine Einschränkung der Auswahlmöglichkeiten von Studieninhalten für die Studierenden ging oder um ein realistisches Verhältnis von Creditpoints und tatsächlichem Studienaufwand.

Durch die zeitlich viel zu knapp angesetzte Umstellung von Bildungs- auf Grundwissenschaften ist ein Ansturm von Studierenden entstanden, die berechtigterweise noch die Grundwissenschaften beenden wollten. Es wurde wenig getan, um diesen Ansturm aufzufangen. Erst durch unsere Anregung wurden Restplatzbörsen geschaffen oder die Anrechnung bestehender Veranstaltungen für die Grundwissenschaften ermöglicht. Außerdem konnten wir zusätzliche, über QSL-Mittel finanzierte Blockveranstaltungen, ins Leben rufen.

Wir hoffen, dass wir im Jahr 2015 weiterhin für euch aktiv sein dürfen und würden uns über eure Stimme freuen!

Viele Grüße,

eure Vertreter_innen der Liste 2: Deine Lehramtsfachschaft – Die Aktiven