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Jahresrückblick 2014

Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, ist es immer sinnvoll nochmal auf das zurückliegende Jahr zu blicken. Aus diesem Grund möchten wir euch nachfolgend vorstellen, mit was wir uns im Jahr 2014 schwerpunktmäßig beschäftigt haben und was wir erreichen konnten.

Bezüglich der Praxissemesterproblematik haben wir uns im September mit der zukünftigen Unipräsidentin Frau Wolff zusammengesetzt und ihr die Problematik am derzeitigen Gesetz zum Praxissemester aus unserer Sicht geschildert. Weiterhin haben wir die Einführung der Praxissemesterordnung im Leitungsgremium der Abteilung 2 der ABL begleitet. Somit konnten wir erreichen, dass die Modulabschlussprüfung in Form des Praktikumsberichts zweimal und nicht nur einmal wiederholt werden kann. Trotz weiterer Bedenken von unserer Seite wurde der Praxissemesterordnung in der betreffenden Sitzung jedoch mehrheitlich zugestimmt. Ausgehend von den vielen offenen Fragen und den offensichtlichen Problemen bei der Einführung des Modellversuchs Praxissemester haben wir uns entschieden, eine Vollversammlung ins Leben zu rufen, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen, eure Fragen und Probleme aufzunehmen und den Druck auf die zuständigen Behörden (ABL, Kultusministerium) zu erhöhen, um Lösungen für die offenen Fragen und Probleme finden zu können.

Im Frühjahr 2014 haben wir uns für eine Finanzierung für Autonome Tutorien im Lehramt eingesetzt. Autonome Tutorien gibt es bereits in vielen anderen Fachbereichen. Im Rahmen dieser Tutorien können Studierende für Studierende Veranstaltungen anbieten, die eine Beschäftigung mit Themen außerhalb des üblichen „Scheindrucks“ ermöglicht. Das besondere an den Autonomen Tutorien ist, dass diese Themen abdecken, die nicht durch das Vorlesungsverzeichnis abgedeckt werden. Im Sommersemester 2014 sowie im Wintersemester 2014/15 konnten somit sechs Autonome Tutorien angeboten werden, die Thematiken des Lehramtsstudiums aufgreifen.

Weiterhin haben wir letztes Jahr nach langer Durststrecke endlich wieder eine Lehramtsparty organisiert. Am 13. Juni konnten somit alle Partygäste, die der Einladung zu „Tante Trudes Tanzgetöse“ gefolgt sind, auf Beats der DJ’s A.T.5 und AKIS sowie den Lichtinstallationen vom Lichtbär abfeiern.

Außerdem haben wir im Jahr 2014 viele Angebote, die sich bereits etabliert haben, weitergeführt. Hier lassen sich das Lehramtsgrillen, die jedes Semester stattfindende Kneipentour, die Beratungsangebote für Erstsemester (Frühstück, Waffelberatung, Stundenplanberatung) sowie die Weihnachtsfeier nennen.

Zu Beginn des Wintersemesters haben wir eine Vorführung des Films „Alphabet“ für alle Erstis angeboten. Da das Angebot gut angekommen ist, möchten wir dieses Jahr eine Filmreihe, die sich mit Bildungsthematiken beschäftigt, ins Leben rufen.

Darüber hinaus standen und stehen wir euch jederzeit zur Verfügung, wenn ihr Probleme habt. Ihr könnt uns via Mail, Facebook oder persönlich kontaktieren und wir versuchen, eine Lösung zu finden oder euch zu helfen. Wenn nötig, vereinbaren wir mit euch immer gerne auch persönliche Beratungstermine.

Natürlich haben wir uns auch im Jahr 2014 in vielen Gremien der Universität hochschulpolitisch engagiert. Aus unserer Liste sitzen Vertreter_innen im Rat des L-Netz, dem Leitungsgremium der Abteilung II der ABL, der ABL-QSL-Komission, der Zentralen QSL-Komission, der Fachschaftenkonferenz (FSK) sowie im Projektrat des AStA.

Zudem haben wir uns im vergangenen Jahr mit den Lehramtsfachschaften in Gießen und Marburg sowie der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft vernetzt, wobei wir Schwerpunktmäßig die Einführung des Praxissemesters diskutierten.

Die Umstellung von den Grund- auf die Bildungswissenschaften haben wir von Beginn an kritisch und konstruktiv begleitet, egal, ob es um eine Einschränkung der Auswahlmöglichkeiten von Studieninhalten für die Studierenden ging oder um ein realistisches Verhältnis von Creditpoints und tatsächlichem Studienaufwand.

Durch die zeitlich viel zu knapp angesetzte Umstellung von Bildungs- auf Grundwissenschaften ist ein Ansturm von Studierenden entstanden, die berechtigterweise noch die Grundwissenschaften beenden wollten. Es wurde wenig getan, um diesen Ansturm aufzufangen. Erst durch unsere Anregung wurden Restplatzbörsen geschaffen oder die Anrechnung bestehender Veranstaltungen für die Grundwissenschaften ermöglicht. Außerdem konnten wir zusätzliche, über QSL-Mittel finanzierte Blockveranstaltungen, ins Leben rufen.

Wir hoffen, dass wir im Jahr 2015 weiterhin für euch aktiv sein dürfen und würden uns über eure Stimme freuen!

Viele Grüße,

eure Vertreter_innen der Liste 2: Deine Lehramtsfachschaft – Die Aktiven

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